Assitej Zentrum Polen und Stadt Warschau

Dienstag, 11. Juli, 9.00–10.45 Uhr
Doppelaufführung mit „Das Rudel“
Dokumentarisches Theater, Dauer: ca. 35 Min.
ab 14 Jahren

Inhalt

Tomek ist ein ganz normaler Teenager aus Warschau. Fasziniert von der Punk Kultur der 80er Jahre beschließt er, eine Punk Rock Band zu gründen. Er überzeugt sein Mitschüler an diesem Projekt mitzumachen. Dafür müssen sie sich von allem trennen, was sie mit ihrer aktuellen Realität verbindet: Designer Klamotten, Smartphones und andere technische Geräte. Es ist der Beginn einer Rebellion gegen das Bildungssystem, Elternkontrolle und gesellschaftliche Konventionen. Die Teenager konfrontieren sich selbst mit den Problemen Jugendlicher im kommunistischen Polen der 80er Jahre – ihrer Elterngeneration. Dies gibt ihnen die Möglichkeit beide Realitäten miteinander zu vergleichen. Es ist außerdem eine Chance zu überprüfen, was der Unterschied zwischen Freiheit in einem kommunistischen und einem demokratischen System ist.

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Projektbeschreibung

Die Performance wurde auf der Basis von Story Lab Workshops mit jungen Menschen entwickelt. Die Teilnehmer wurden zu Forschern, sie führten und dokumentierten Interviews mit ihren Eltern, Nachbarn und manchmal auch komplett Fremden. Die Treffen und Geschichten formen zusammen dieses theatrale Ereignis, das sich auf das Phänomen der polnischen Punkmusik in den 80er fokussiert. Das Projekt wird im Zusammenhang mit den Aktivitäten der Assitej Polen durchgeführt und wird von der Stadt Warschau co-finanziert.

Künstlerische Leitung: Marcin Zbyszyński & Sebastian Królikowski
Licht Wojciech Faruga
Musik: Oskar Jarzombek
Auftretende Künstler*innen: Tomasz Klochowicz, Filip Wójtowicz, Oskar Jarzombek, Cezary Cichoniec, Maja Rogala, Barbara Wrona, Maria Adamska, Julia Demidziuk, Inga Żebrowska, Marta Kozłowska


Die Abendaufführung findet am Montag, den 10. Juli um 19 Uhr statt.

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Das Projekt wird mitfinanziert von der Stadt Warschau