Theater Oberhausen

// Bild-Sound-Collage / Theaterfilm
// 33 Minuten

© Leonie Rohlfing

Stückbeschreibung

Mit einem bunten Mashup an Texten nähern wir uns der Mythengestalt Medea an und beleuchten dabei auch jene Aspekte, die jenseits des (einseitigen) Images der Kindsmörderin liegen.

Insgesamt acht „Medeas“ bebildern auf individuelle Art und Weise Gefühle des Alleinseins, der Wut oder der Sehnsucht. Dabei begeben sie sich auf die Suche nach Bewegungssprachen und expressiven Ausdrucksformen, um körperliche, performative Übersetzungen für Zustände des Unter-Druck-Stehens und des Ankämpfens gegen auferlegte Rollenbilder zu finden.

Mit Bezügen zur heutigen Zeit, Videoschnitt und einem vielschichtigen Soundtrack untermalt, entsteht eine bilderreiche Szenencollage: Medea Mashup.


Projektbeschreibung

Medea Mashup ist ein Inszenierungsprojekt von Leonie Rohlfing, das in der Spielzeit 19/20 am Theater Oberhausen im Rahmen des Programms der theater:faktorei angeboten wurde. Zu Beginn haben wir uns vor allem mit Fragen zu Rollenklischees, gesellschaftlichen Zwängen & Körperidealen beschäftigt. Diese haben wir dann thematisch auf Medea bezogen und angefangen, eine analoge Szenencollage für die Bühne zu entwickeln. Auf Grund der coronabedingten Hygienemaßnahmen und der zeitweisen Schließung der Theater ab März 2020 konnte das achtköpfige Ensemble nicht länger zusammen proben, weshalb wir uns im April 2020 dazu entschlossen haben, das bisher erarbeitete Stück in eine digitale Szenencollage umzuwandeln. Medea Mashup hatte im Mai 2020 Premiere.

Künstlerische Leitung/Video: Leonie Rohlfing
Musik: Mia Wiebke Thies
Lichtdesign: Thomas Tarnogorski

Auftretende Künstler*innen:
Olivia Marschalek, Lina Marschallek, Lea Sehlke, Kathrin Stange, Amelie Steinweiß, Elena Stuckmann, Cosima Voigt, Kim Werner



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