Dancing Grounds, New Orleans (USA)

// Tanztheater
// 19 Minuten

© Deorin Payne

Stückbeschreibung

Dieser Kurzfilm enthält sensible Video- und Audioclips vom Hurrikan Katrina und der Covid-19-Pandemie. Der Film kann für einige Zuschauer verstörend sein, es wird zu Vorsicht geraten.

Solastalgia ist die Adaption des neuesten, originellen, multidisziplinären Kurzfilms der Dance for Social Change Teen Company. Nach zwei Jahren Recherche, Engagement und Kunstschaffen zu den Themen Gentrifizierung und Verdrängung ist dieser Film der Höhepunkt des Dance for Social Change Festivals 2020.

Das Festival sollte ursprünglich vom 28. bis 29. März 2020 im Contemporary Arts Center stattfinden. Aufgrund der Covid-19-Pandemie wurde es auf ein virtuelles Format umgestellt.


Podcast

Das Interview wurde auf Englisch geführt.

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Der eingespielte Track Saulsalita Soul ist von Mr.ruiZ – vielen Dank für die Nutzung!


Projektbeschreibung

Solastalgia ist der Höhepunkt einer zweijährigen, organisationsweiten Initiative, die von der Dance For Social Change Teen Company geleitet wurde. Der Fokus lag dabei auf der Gentrifizierung und der Verdrängung in New Orleans. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde das DSC Festival 2020 in ein virtuelles Format umgewandelt.

Choreographie: Dancing Grounds Teen Uprising Company in Zusammenarbeit mit Chanice Holmes und Jessica Eugene
Film: DSC Teen Company
Schnitt: MIlo Daemgen

Auftretende Künstler:innen:
Akilah Toney, Alexcia Morgan, Amaya Smith, Ameila Gaskew, Amira Mumford, Asia Benjamin, Christiana Williams, Daniel Gray, Dymond Davis, Empress Wilson, Gabrielle Bankston, Jahan Pierre, Jaslyn Toliver, Johari Smith, Kamaria Gardner, Larrielle Reynard, Mariah Millon, Melani Martinez, Lowell Thomas, Ronneisha Brown


Vorstellung der Gruppe

Dancing Grounds ist eine Non-Profit-Organisation in New Orleans, die für alle Altersgruppen tänzerische Erfahrungen zugänglich machen möchte.
Innerhalb dieses Rahmens treffen sich die Jugendlichen wöchentlich, um soziale Missstände aus ihrem Umfeld zu diskutieren. Ziel ist diese öffentlich zu machen und somit Jugendlichen eine Plattform zu geben, auf der sie ansprechen können, was ihnen wichtig ist und was sie verändern wollen.
Nach zwei Jahren voller Gespräche, Diskussionen, Recherchen und viel Engagement ist dieser Film entstanden, der sich mit der Gentrifizierung und Verdrängung in New Orleans beschäftigt.


Erfahrungen mit Corona

Ursprünglich hatten wir eine große Performance im örtlichen Art-Center geplant, wo wir unser Stück vorführen wollten und somit besser mit den Zuschauern in Kontakt treten hätten können.
Doch Corona durchkreuzte unsere Pläne, was uns zuerst sehr frustriert hat, da wir Angst hatten, dass unsere Message nicht mehr so gut rüberkommen wird.
Wir haben uns also noch mehr bemüht einen Film zu schaffen, der die Missstände trotzdem oder sogar noch besser zeigt. Durch ein virtuelles Format haben wir aber auch neue Chancen entdecken können: Wir konnten die Nachbarschaft und die Umgebung einblenden, welche wir mit Sprechpassagen unterlegt haben. Dadurch ist noch viel mehr sichtbar geworden, was wir ansprechen wollten. Natürlich gab es auch den ein oder anderen Patzer auf Zoom und die neue Arbeitsweise vor dem Bildschirm war zuerst ungewohnt. Wir sind dennoch froh, dass wir so kreativ werden konnten und neue Möglichkeiten entdeckt haben!


Statement

„Things can chance at any moment and sometimes we have to let go.
So, we have to be ready to move in a new direction.
But that allows you to not hold on to one thing
and to allow your mind to be expansive and to let things go.“



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